Der schulübergreifende Vergleichsbericht enthält zusätzlich zu den Daten Ihrer Schule Vergleichsdaten aus anderen Schulen: Er zeigt die Ergebnisse Ihrer Schule im Überblick und stellt sie zwei Vergleichsgruppen (Referenzgruppen) gegenüber. Durch den Vergleich mit diesen beiden Referenzgruppen können die Ergebnisse der Schule in einen größeren Kontext eingebettet und gegebenenfalls relativiert werden – einige Daten Ihrer Schule können in einem völlig anderen Licht erscheinen.
Tabellarische Darstellung
Der Hauptteil des schulübergreifenden Vergleichsberichts besteht aus Tabellen, die ganz ähnlich wie der Tabellenteil im schulinternen Vergleichsbericht gestaltet sind: Die Ergebnisse sind nach Qualitätsbereichen und Kriterien gegliedert. In den Tabellen des schulübergreifenden Vergleichsberichts werden die schuleigenen Daten zum ersten Mal mit den Daten anderer Schulen verglichen. Erst durch diesen Berichtsteil erhält die Schule die Möglichkeit, ihre eigenen Daten in einen größeren Kontext zu stellen. Der schulübergreifende Vergleichsbericht dient unter anderem der Relativierung der schuleigenen Ergebnisse und der Identifikation von besonderen Stärken.
Übersichtsgrafiken
Diese Grafiken bestehen aus Säulendiagrammen und fassen die Ergebnisse aus dem nachfolgenden Tabellenteil auf Ebene der Kriterien zusammen. Man erhält einen Gesamtüberblick über die Zustimmungswerte aller Befragten für die Schule und die entsprechenden Werte aus den zwei ausgewählten Referenzgruppen.
Wieso dieser Vergleich kein Ranking impliziert?
Weil er es weder will noch kann. Zwar glauben wir, dass die Erfassung der subjektiven Wahrnehmung der Teilhaber an Schule von großer Bedeutung ist. Die Daten des Berichtswesens erlauben aber keine Aussage über das Erreichen vorher definierter Standards, und sind auch nicht als absolute Maßzahlen zu verstehen. Für den Vergleichsbericht heißt das: Eine Schule, die in einer bestimmten Frage 67 Prozent Zustimmung erhält, ist nicht schon „besser“ als eine, die 55 Prozent Zustimmung erhält. In diesem Beispiel wird der zweiten Schule nur ein Impuls gegeben, sich mit dem höheren Zustimmungswert der ersten Schule auseinanderzusetzen. Ob die erste Schule "besser" ist, ob ihre Ansätze für die zweite Schule überhaupt relevant sind, kann sich erst in der Diskussion zeigen.


