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Kurzbeschreibung SEIS-Bericht
17. Mai 2012
 

Wie aus Zahlen Informationen werden: der SEIS-Bericht

Fragen, Antworten – und was passiert dann? Wie werden aus einer Fülle von Zahlen Informationen, die Ihrer Schule dabei helfen, noch besser zu werden? Die Daten aus dem Fragebogen bilden die Grundlage für den SEIS-Bericht. Nach der erfolgreichen Durchführung der Datenerebnung werden die Ergebnisse automatisch ausgewertet und von der SEIS-Software als Schulbericht zur Verfügung gestellt. Dieser individuelle, ausschließlich an die Schule gerichtete SEIS-Bericht kann aus einem passwortgeschützten Bereich der Software herunter geladen und ausgedruckt werden.

Der Bericht macht die Wahrnehmungen aller an Schule Beteiligten sichtbar; er zeigt, wo gemeinsame oder unterschiedliche Einschätzungen auftauchen, wo potenzielle Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten liegen. Der SEIS-Bericht ist der Ausgangspunkt zur Verbesserung Ihrer Schule. Manche Informationen werden Sie in Ihrer Wahrnehmung bestätigen, andere werden Sie überraschen. Der Schulbericht besteht aus zwei bzw. drei unterschiedlichen Berichtsteilen: Jede Schule erhält einen schulinternen Vergleichsbericht, der ausschließlich die eigenen Daten enthält. Zudem bekommt sie einen schulübergreifenden Vergleichsbericht. Mit diesem Berichtsteil hat sie zusätzlich die Möglichkeit, auf bestimmte Referenzwerte zuzugreifen. Hat eine Schule bereits mindestens zwei Erhebungen mit SEIS 2008 durchgeführt, kommt ein dritter Teil hinzu: der Entwicklungsbericht.

Neben dem standardisierten SEIS-Schulbericht mit den oben genannten Berichtsteilen können sich die Schulen zudem eine individuelle Kommentierung der schulinternen Vergleichsdaten erstellen lassen. Diese werden von speziell ausgebildeten Analysten angefertigt. Im Rahmen der individuellen Kommentierung des schulinternen Vergleichsberichtes geht es insbesondere darum, auffällige oder interessante Daten hervorzuheben.

Durch eine gründliche Datenanalyse gewinnen die Schulen Informationen über die Bereiche, in denen sie schon Bemerkenswertes leisten und in denen sie sich verbessern können oder sollten. Die auf Grundlage der Daten erstellten Berichte schreiben den Schulen nicht vor, was sie zu tun haben. Vielmehr ermöglichen sie es ihnen, mit allen am Schulleben Beteiligten ins Gespräch zu kommen, Daten gemeinsam zu interpretieren und Verbesserungs- bzw. Entwicklungsimpulse abzuleiten, die schließlich – in der letzten Phase des Qualitätszyklus – in einer ganz konkreten Maßnahmenplanung münden.