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Sachsen-Anhalt
04. Februar 2012
 

Informationen für Schulen aus Sachsen-Anhalt

Liebe Schulvertreterinnen und Schulvertreter aus Sachsen-Anhalt,

das Land Sachsen-Anhalt empfiehlt allen Schulen das Steuerungsinstrument SEIS als ein mögliches Instrument, um im Rahmen ihrer Qualitätsentwicklung und Schulprogrammarbeit eine Bestandsaufnahme durchzuführen. Dadurch „sparen“ Sie den Aufwand für die Entwicklung eines eigenen Selbstevaluationsinstrumentes und erhalten zudem die Möglichkeit, ihre Daten mit dem Durchschnitt weiterer Sachsen-Anhaltinischer Schulen Ihrer Schulform in Beziehung zu setzen.

Alle SEIS-Daten sind und bleiben Eigentum der Schule. Sie werden zuerst und ausschließlich dem Schulleiter zugänglich gemacht, der dann über den weiteren Umgang mit den Daten entscheiden kann. Die Schulaufsicht bekommt keinen Zugang zu den Daten.

Für Schulen, die sich im Schuljahr 2007/08 mit SEIS evaluieren möchten, übernimmt das Kultusministerium Sachsen-Anhalt die Kosten für die Datenerhebung (d. h. die Nutzungsgebühr für die Teilnahme an SEIS sowie die Druckkosten für die Fragebögen).

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an Ihre Schulgruppenkoordinatorinnen:

Angelika Wolters
Tel.:
0391 - 6213559
E-Mail: libori@arcor.de

Barbara Voß
Tel.: 0391 - 6629108
E-Mail: b-voss@gmx.net

Mandy Rauchfuss
Tel.:0345 - 8045252
E-Mail: alfred-mandy-rauchfuss@web.de

Bislang haben bereits über 150 Schulen aus Sachsen-Anhalt an den ersten drei SEIS-Erhebung teilgenommen.

Alle beteiligten Schulen haben den vollständigen SEIS-Projektzyklus erfolgreich durchlaufen und sind dabei im Rahmen von mehreren Informationsveranstaltungen von  den Schulgruppenkoordinatorinnen unterstützt worden:

1. Einführung von SEIS in den Schulen,
2. Durchführung der Datenerhebung mit gedruckten Fragebögen
3. Interpretation der Befragungsergebnisse und
4. Erfahrungsaustausch zwischen Schulen zur Ableitung von Maßnahmen zur Verbesserung der Schulqualität (im Rahmen von Praxisforen).

Bei den ersten Praxisforen am 03.11.2005 und am 23.03.2006 in Halle ist dabei noch einmal deutlich geworden, wie wichtig es ist, dass Schulen in ihrem Qualitätsentwicklungsprozess langfristig begleitet und unterstützt werden. Aus diesem Grunde ist auch bewusst das LISA in Halle als Veranstaltungsort gewählt worden und großer Wert auf die Einbeziehung von in Schulentwicklung erfahrenen Moderatoren gelegt worden. Die Schulen konnten auf diese Art und Weise in moderierten Arbeitsgruppen zu einem Erfahrungsaustausch auf gleicher Augenhöhe zusammenkommen und an für sie relevanten Fragestellungen arbeiten. Folgetermine und die Bildung kleiner Netzwerke aus Schulen, die auch zukünftig weiter an diesen Themen arbeiten wollen, sind gewünscht worden.

Auch zukünftig soll ein Erfahrungsaustausch im Rahmen von Praxisforen ermöglicht werden.